Hey! Ich bin Angelique,
Tierphysiotherapeutin aus dem Raum Dresden
Schon als Kind war für mich klar, dass Tiere eine große Rolle in meinem Leben spielen würden. In jedem Freundschaftsbuch beantwortete ich die Frage „Was möchtest du einmal werden?“ immer gleich:Tierärztin oder Pferdeflüsterin.
Ich wollte Tiere verstehen, mit ihnen arbeiten – und träumte davon, eines Tages selbst einen Hund und ein Pferd zu haben.
Mit den Jahren wurde aus dieser kindlichen Begeisterung Realität und schließlich eine bewusste Leidenschaft.
So entstand mein Weg zur Tierphysiotherapie.
Heute begleite ich Pferde und Hunde dabei, wieder ins Gleichgewicht zu kommen – körperlich wie mental.
Über mich
Erfahrung, Verständnis und der Blick fürs Detail
Über viele Jahre habe ich im Umgang mit Pferden und Hunden ein tiefes Verständnis für ihre Bewegungen, ihr Verhalten und ihre Kommunikation entwickelt.
Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Charakteren – vom sensiblen bis zum temperamentvollen Tier – habe ich gelernt, präzise hinzusehen, auf feine Signale zu achten und individuell zu reagieren.
Der Austausch mit Trainern, Reitern und Tierärzten hat meinen Blick für
Zusammenhänge zwischen Körper, Psyche und Bewegung weiter geschärft.
So entstand ein fundiertes Wissen darüber, wie Training, Haltung und Gesundheit ineinandergreifen – und wie wichtig es ist, die kleinen Details zu erkennen, die große Wirkung haben können.
Heute fließen diese Erfahrungen in meine Arbeit als Tierphysiotherapeutin ein: mit einem klaren Verständnis für biomechanische Abläufe, feiner Beobachtungsgabe und dem Ziel, jedes Tier in seiner Gesamtheit zu sehen und gezielt zu unterstützen.
Meine Tiere – Lehrer auf vier Beinen
Meine eigenen Tiere begleiten mich jeden Tag und sind für mich weit mehr als nur Gefährten. Sie haben mir gezeigt, was es bedeutet, wirklich zuzuhören, geduldig zu sein und kleine Fortschritte wertzuschätzen. Jedes Tier zeigt auf seine eigene Art, wie wichtig Ruhe, Beobachtung und gegenseitiges Verständnis sind – Eigenschaften, die auch in der Tierphysiotherapie entscheidend sind.
Mein Pferd hat mir gezeigt, wie eng Bewegung, Balance und emotionale Gelassenheit miteinander verbunden sind. Meine Hunde erinnern mich täglich daran, im Moment zu bleiben, ruhig zu führen und mit klarer, liebevoller Kommunikation zu arbeiten.
Diese Erfahrungen fließen in jede Behandlung ein: In meinem Blick für Details, meine ruhige Herangehensweise und die Überzeugung, dass jedes Tier individuell verstanden und begleitet werden sollte.
Meine Motivation
Der Auslöser für meinen beruflichen Weg waren die Erkrankungen und Verletzungen meiner eigenen Tiere, besonders meines Pferdes. In dieser Zeit wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, den Körper wirklich zu verstehen – nicht nur, um vorzubeugen, sondern auch, um gezielt unterstützen zu können, wenn etwas passiert. Ich wollte wissen, welche Mechanismen im Körper zusammenwirken, wie sich Störungen entwickeln und was ich aktiv tun kann, um meinen Tieren Stabilität, Beweglichkeit und Gesundheit zu erhalten.
Mein starkes Interesse an Biologie, Chemie und Mathematik hat diesen Weg von Anfang an begleitet. Mich fasziniert, wie komplex der Körper aufgebaut ist und wie präzise alle Systeme zusammenarbeiten, damit Bewegung und Wohlbefinden selbstverständlich funktionieren.
Die Entscheidung für die Tierphysiotherapie war für mich die logische Verbindung aus naturwissenschaftlichem Verständnis und dem Wunsch, Tieren gezielt zu helfen – mit Wissen, Achtsamkeit und einem ganzheitlichen Blick. Mich motiviert, zu sehen, wie Tiere durch physiotherapeutische Behandlung wieder freier, stabiler und entspannter werden. Denn genau das ist für mich der Kern meiner Arbeit als Tierphysiotherapeutin: Tieren nachhaltig zu helfen, sie in ihrer Heilung zu unterstützen und ihre Gesundheit langfristig zu fördern.
Ausbildung
Meine Qualifikationen und Weiterbildungen
Die Arbeit mit Tieren lebt von Erfahrung und Gefühl. Allem voran aber
von fundiertem Wissen. Ich bin überzeugt: Eine gute Therapeutin lernt nie aus. Deshalb bilde ich mich stetig weiter – fachlich wie praktisch – und lasse unterschiedliche therapeutische Ansätze in meine Arbeit einfließen. Diese Vielfalt erweitert nicht nur meinen Blick auf den tierischen Körper, sondern kommt direkt meinen Patienten zugute.
Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin für Pferde (ATM) 2023-2025
Ausbildung in Tierheilpraktik für Pferde (ATM) 2023-2025
Laufende Ausbildung in Tierphysiotherapie und -heilpraktik für Hunde und Katzen
(Abschluss voraussichtlich 2026)
Philosophie
Das Ganze sehen, die Ursache erkennen
Meine Arbeit als Tierphysiotherapeutin basiert auf dem Grundsatz, dass echte Heilung nur entstehen kann, wenn man das Tier als Ganzes betrachtet.
Jedes Tier bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und körperlichen Voraussetzungen mit – und genau hier setze ich an: beim Verstehen der Zusammenhänge. Ich arbeite nicht nach Schema F, sondern nehme mir Zeit, das Tier in seiner Bewegung, seinem Ausdruck und Verhalten zu erfassen. Nur so lässt sich erkennen, woher ein Problem tatsächlich kommt – ob aus einer körperlichen Fehlbelastung, einem alten Trauma oder einer unbemerkten Kompensation.
Die ganzheitliche Tiertherapie bedeutet für mich, den Körper nicht isoliert zu behandeln, sondern Muskeln, Gelenke, Faszien, Haltung und Emotionen als Einheit zu begreifen. Mit gezielten physiotherapeutischen Techniken unterstütze ich den Bewegungsapparat, löse Blockaden, fördere die Durchblutung und helfe dem Körper, sein Gleichgewicht wiederzufinden.
Wichtig ist mir eine respektvolle, ruhige und vertrauensvolle Atmosphäre – denn nur ein Tier, das sich sicher fühlt, kann sich öjnen und die Behandlung annehmen.
Mein Ziel ist es nicht, Symptome kurzfristig zu beseitigen,
sondern die Ursachen zu erkennen, um langfristig Beweglichkeit, Wohlbefinden und Stabilität zu fördern. So entsteht nachhaltige Verbesserung – von innen heraus und in deinem Tier spürbar.
Meine tierischen Begleiter
LÙtopie– aka „Püppi“
Püppi, ein 9-jähriges englisches Vollblut, begleitet mich seit 2021.
Sie ist sensibel, temperamentvoll und aufmerksam – ein Pferd, das sehr deutlich zeigt, wenn etwas im Körper nicht im Gleichgewicht ist. Ihre körperlichen Baustellen haben mich dazu gebracht, noch tiefer zu verstehen, wie Bewegungszusammenhänge funktionieren und wie fein der Körper auf kleinste Veränderungen reagiert.
Durch sie habe ich gelernt, Ursachen systematisch zu analysieren und individuell passende Wege zur Unterstützung zu finden.
Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit als Tierphysiotherapeutin bis heute: genau hinzuschauen, frühzeitig Zusammenhänge zu erkennen und mit Geduld und Struktur an langfristiger Verbesserung zu arbeiten.
Rosie
Rosie, eine 4-jährige Rottweilerhündin, begleitet mich mit ihrer ruhigen, aufmerksamen Art. Sie ist kraftvoll, gleichzeitig sensibel und zeigt sehr deutlich, wenn etwas zu viel wird. Wenn man sie überfordert, zieht sie sich zurück – klar, konsequent und ehrlich.
Durch Rosie habe ich gelernt, Druck zu vermeiden und Timing bewusster zu wählen. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Grenzen zu respektieren und fein zwischen Motivation und Überforderung zu unterscheiden. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit als Tierphysiotherapeutin bis heute: achtsam zu beobachten, die Reaktionen des Tieres zu lesen und genau das Maß an Reiz oder Ruhe zu finden, das Fortschritt überhaupt erst möglich macht.
Odin
Odin, ein 7-jähriger Schäferhund-Labrador-Mix, begleitet mich schon viele Jahre. Er ist sensibel, energiegeladen und schnell im Denken – ein Hund, der immer alles wahrnimmt und selten zur Ruhe kommt. Mit ihm habe ich gelernt, Ruhe zu bewahren, auch wenn um mich herum alles in Bewegung ist. Odin fordert klare Strukturen, Gelassenheit und innere Stabilität – Eigenschaften, die in meiner Arbeit mit sensiblen oder stressanfälligen Tieren unverzichtbar sind.
Durch ihn habe ich verstanden, wie wichtig Balance zwischen Aktivität und Entspannung ist und wie sehr die eigene Ausstrahlung die emotionale und körperliche Verfassung eines Tieres beeinflusst. Odin erinnert mich täglich daran, dass jedes Tier anders mit Reizen und Stress umgeht – und dass die richtige Herangehensweise immer im Verständnis und in der Ruhe beginnt.
Anfragen
Möchtest du dein Tier unterstützen oder hast Fragen zur Physiotherapie?
Ich freue mich, euch kennenzulernen und individuell zu beraten.







